Warum wir investieren

Symrise ist auf attraktiven und wachstumsstarken Märkten tätig. Um an diesem Wachstum teilzuhaben und darüber hinaus Marktanteile zu gewinnen, investiert Symrise in erheblichen Umfang beispielsweise in Produktionsanlagen, Logistik, Forschung und Entwicklung, Marketing und Vertrieb. Investitionen steigern zudem vielfach die wirtschaftliche und ökologische Effizienz unserer Aktivitäten und sichern damit unsere Position als eines der profitabelsten und nachhaltigsten Unternehmen der Branche.

Wachstum, Profitabilität und Nachhaltigkeit – das sind auch weiterhin die Eckpunkte des strategischen Zieldreiecks von Symrise, bis 2025 und darüber hinaus. Jedes der Investitionsprojekte, das wir prüfen, planen und realisieren, verfolgt diese drei Ziele mit ­jeweils unterschiedlicher Gewichtung. Das gilt auch für unsere aktuellen Projekte, die im Magazin dieses Unternehmensberichts (siehe „Gut angelegt“) dargestellt sind.

Symrise wächst ganz überwiegend aus eigener Kraft. Ergänzend erwerben wir attraktive Unternehmen, die zusätzliche Kompetenzen in den Konzern einbringen und uns den Zugang zu neuen Marktsegmenten und Kundengruppen eröffnen, oder gehen strategische Partnerschaften zur Produktentwicklung ein. Im Jahr 2014 war die Akquisition der französischen Diana Gruppe ein strategischer Meilenstein im Bereich Nutrition, 2015 stärkte Symrise die Aktivitäten im Segment Scent & Care mit der Akquisition des US-Unternehmens Pinova Holdings Inc., 2016 und 2017 folgten kleinere Unternehmenserwerbe in den Niederlanden, Kanada, Großbritannien und Brasilien.

Seit dem Börsengang der Gesellschaft im Jahr 2006 hat Symrise insgesamt rund 1,3 Mrd. € in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert. Hinzu kommt der Erwerb von Unternehmensbeteiligungen. Die Investitionsquote – also die Investitionen in Relation zum Umsatz – hat sich von anfangs 3-4 % auf derzeit
6-7 % deutlich erhöht. Die Märkte, in denen Symrise tätig ist, bieten immense Chancen. Allerdings müssen Investitionen finanziert werden – durch selbst erwirtschaftete Gewinne, Rücklagen aus früheren Jahren, Eigen- oder Fremdkapital. Zudem steht der ­Liquiditätsbedarf von Investitionen im Wettbewerb mit dem berechtigten Anspruch der Aktionäre auf eine angemessene Divi­dende. Symrise verfolgt hier eine Strategie der finanziellen Solidität und des Interessenausgleichs: Mittelfristige Zielmarke für die Re­lation Nettoverschuldung (inklusive Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen) zu EBITDA ist und bleibt eine Bandbreite von 2,0 bis 2,5. Die Dividende je Symrise Aktie steigt seit zehn Jahren kontinuierlich an.

Investitionen untermauern unsere Strategie