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Verhältnis der nach Geschlecht aufgeschlüsselten Standardeintrittsgehälter zum lokalen Mindestlohn

Alle unsere Mitarbeiter verdienen ein höheres Entgelt, als durch lokale Gesetze oder Regelungen zum Mindeststandard für die Vergütung festgelegt ist.

Die Entgelte, zu denen ein Mitarbeiter bei Symrise seine Arbeit erstmalig aufnimmt, sind durch unsere Tarifverträge für die tarifgebundenen Mitarbeiter und durch unser Job Grade-Konzept für die außertariflichen Mitarbeiter festgelegt. Diese Entgelte richten sich nach den für die Chemische Industrie abgeschlossenen Tarifverträgen und liegen deutlich über den gesetzlichen Mindestvergütungen.

Symrise vergütet seine Mitarbeiter auf der Basis von Entgelttarifverträgen, die in dem jeweiligen Land mit der zuständigen Gewerkschaft abgeschlossen wurden. Jede erstmalige Zuordnung zu einem Tarifentgelt oder jede spätere Entgelterhöhung unterliegt der Überprüfung durch den Betriebsrat. So stellen wir nach dem Vier-Augen-Prinzip (Personalabteilung und Betriebsrat) sicher, dass Geschlechtsunterschiede keine Rolle bei dem Festlegen der Vergütung spielen. Im Jahr 2018 haben wir an unseren großen Standorten eine geschlechtsspezifische Analyse der Entgelte von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen vorgenommen. Am Beispiel unseres Standorts Deutschland mit den meisten Mitarbeitern zeigt sich, dass die durchschnittliche Vergütung der Frauen von der durchschnittlichen Vergütung von Männern in den jeweiligen tarif- oder außertariflichen Entgeltgruppen nicht signifikant abweicht (statistisch nicht signifikante Unterschiede von < 2%).

Dabei haben wir die persönliche Entscheidung jedes einzelnen, in Teilzeit zu arbeiten und dadurch weniger zu verdienen als eine Vollzeitkraft, rechnerisch bereinigt.

Sofern in einzelnen Tarifentgeltgruppen Männer eine höhere Vergütung als Frauen haben, liegt dies daran, dass wir nahezu keine Frau in der Produktion haben, so dass sie produktionsspezifische Entgeltbestandteile nicht bekommen. Diese produktionsspezifischen Entgeltbestandteile wie Erschwerniszulagen und bezahlte Waschzeiten oder tätigkeitsbezogene Entgelte wie Vorarbeiter- oder Schichtführerzulagen sind damit legitime Treiber einer zahlenmäßig unterschiedlichen Vergütungshöhe. Hier führt somit ein klassisches Berufs- und Rollenbild zu unterschiedlichen Vergütungshöhen.

Insgesamt richtet sich damit die Einstiegsvergütung nach der Qualifikation eines neuen Mitarbeiters und der funktionalen Bedeutung seiner Tätigkeit für unser Unternehmen. An allen unseren Standorten sind die Vergütungen, speziell unsere Einstiegsentgelte, geschlechtsunabhängig. Das heißt, es bestehen keine Unterschiede in den Einstiegsentgelten zwischen Männern und Frauen.